Kleine Eigenbluttherapie

Bei ihr wird entnommenes venöses Blut homöopatisch aufbereitet und mit Komplexmitteln angereichert - in die Muskulatur oder Vene zurückgespritzt, dies lässt sich auch gut verbinden mit dem Aderlass nach Hildegard von Bingen.

Das Blut ist im Organismus Transportmittel für zahlreiche Stoffe, u. a. für Sauerstoff, Kohlendioxid, Nährstoffe, Stoffwechselendprodukte, Elektrolyte, Eiweiße, Hormone, Enzyme. Es enthält auch vielerlei Informationen, z. B. über durchgemachte Erkrankungen, Entzündungsvorgänge, Restgiftstoffe von überstandenen Infektionen, Antikörper u. a.

Als Eigenblut wird das Blut zum Informationsträger für das Immunsystem. Die enthaltenen Informationen stimulieren das Immunsystem, wodurch die allgemeine Abwehrlage steigt und letztendlich die Heilungsfähigkeit des Organismus günstig beeinflußt wird.

Indikationen

  • Erschöpfung, Appetitlosigkeit, Schlafmangel
  • Rheuma
  • Darmbeschwerden
  • Allergien (Heuschnupfen, Asthma, Urtikaria)
  • Chron. Infekte der Harnwege oder Luftwege
  • Hauterkrankungen (Neurodermitis, Psoriasis, Ekzeme)
  • Schlecht heilende Wunden
  • Stoffwechselkrankheiten
  • Biologische Krebsbehandlung, insbesondere Krebsnachsorge
  • Durchblutungsstörungen
  • Infektabwehrschwäche, vornehmlich bei Kindern
  • In der Geriatrie (körperlicher und geistiger Leistungsabfall)
  • Stimulierung des Immunsystems
  • Herpes simplex Behandlungen

Bei der Eigenbluttherapie kann es durchaus zunächst zu einer Erstverschlimmerung der Beschwerden kommen. Das ist keinesfalls ein Zeichen für eine falsch durchgeführte Therapie, sondern durch die Aktivierung der körpereigenen Abwehr kann ein chronischer Krankheitsprozess in einen akuten überführt werden, aus dem heraus eine Heilung möglich ist.